Men in Blue auch in Paderborn erfolgreich

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Offense Coordinator Donnie Avant und QB Rohat Dagdelen suchen den nächsten Spielzug aus
Offense Coordinator Donnie Avant und QB Rohat Dagdelen suchen den nächsten Spielzug aus

 

Mein lieber Scholli – 28:3 gegen die Paderborn Dolphins! Die Assindia Cardinals haben mit dem Sieg am Sonntag nicht nur einen ganz dicken Fisch an Land gezogen, sondern sich auch die Tabellenführung in der Regionalliga West zurück geangelt.  Dementsprechend wäre Sushi sicher das thematisch passende Abendessen für die „Men in Blue“ gewesen, der Appetit auf Burger war am Ende allerdings doch größer.


Erfolgshungrig gingen die Essener auch von Anfang an in die Partie bei den Dolphins. Gleich im ersten Play der Ostwestfalen sorgte Linebacker Kevin Bannert dafür, dass die Paderborner Fans die Flossen über dem Kopf zusammen schlugen. Sein Pick6 brachte die „MiB“ bereits in den ersten Sekunden des Spiels in Führung und auf die Siegerstraße.  Kicker Tobias Nick veredelte den Extrapunkt zur 7:0 Führung. „Dieses Big Play gleich im ersten Drive hat den Ton angegeben. Das war richtig wichtig – einfach Gold wert“, lobte Head Coach Sherman „DJ“ Anderson und freute sich über das starke Auftreten seiner gesamten Defensive: „Wir haben Paderborn  das Run Game ziemlich schnell weggenommen. Und für das Passspiel sind die nicht gemacht. Sie wollten uns über die Mitte attackieren, aber deren Wide Receiver hatten einen rabenschwarzen Tag.“

Doch nicht nur die Passempfänger des letztjährigen GFL2-Absteigers mussten Lehrgeld zahlen. Auch ihr Quarterback erwischte keinen guten Tag und sah sich im zweiten Angriffsversuch gleich wieder dem massiven Druck der Cardinals Defense ausgesetzt. Gleich zwei Mal schickten ihn die Men in Blue in den Dreck und verhinderten mit einem 3 & Out die direkte Antwort der Dophins. Deutlich besser agierte die Offense der Cardinals, die in ihrem zweiten Drive die Führung ausbauen konnten. Running Back Julian Zorz, der nach seiner Sperre im Derby gegen Gelsenkirchen wieder mit von der Partie war, tankte sich durch und besorgte den zweiten Touchdown im ersten Quarter. Nick schraubte den Spielstand durch seinen Extrapunkt auf 14:0 nach oben. „Die Jungs waren heiß und hochmotiviert“, freute sich Head Coach Anderson darüber, dass seine Mannschaft – wie im Hinspiel – gleich von Beginn an das Heft in die Hand nahm: „Wir waren schon mit zwei Touchdowns vorne bevor Paderborn den Ofen überhaupt angekriegt hat“. Die kleine Flamme, die die Hausherren in ihren Angriffsversuchen zeitweise entzündeten, konnte die Defense der Cardinals jedoch immer wieder löschen. So endete der dritte Angriff in einem Turnover on Downs kurz vor der Redzone. Erst kurz vor dem Ende des ersten Quarters keimte ein kleines Fünkchen Hoffnung auf der Tribüne auf, als die Dolphins durch ein Field Goal zu ihren ersten und einzigen drei Punkten des Tages kamen. Kurz vor der Halbzeit drehten die Cardinals noch einmal auf und bauten die Führung auf 21:3 aus: Harlan Kwofie hechtete einem perfekt geworfenen 40 Meter Pass von QB Rohat Dagdelen hinterher und ließ sich dabei auch nicht von zwei Verteidigern stören.  Für den Endstand sorgte Runningback Tyrone Alexander im dritten Quarter, als er einen 15 Meter Pass von Dagdelen fing und die restlichen 20 Meter bis in die Endzone sprintete.

„Es gibt rein gar nichts zu meckern; wunderbar – einfach wunderbar“, strahlte Head Coach Anderson noch Stunden nach dem letzten Spielzug. „In Paderborn ein Spiel zu gewinnen ist schon etwas Besonders. Das hat in dieser Season vorher noch keiner  geschafft. Die sind unglaublich heimstark und wir spazieren dann da rein und gehen mit so einem Sieg raus. Das tut schon richtig gut. Wir haben alle Karten immer noch selbst in der Hand und kontrollieren unser eigenes Schicksal. Genau das wollten wir haben. Wir sind zwar die Gejagten, müssen nicht auf das schauen, was die anderen machen“, betonte Anderson.

Quelle: CARDINALS – Foto © Roland Schicho / Assindia Cardinals – Text: Mike Mathis

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