Crocodiles gehen im Rückspiel beim Heimdebüt überraschend deutlich mit 7:45 unter

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Copyright/Bildquelle: Thomas H. Berschet
Copyright/Bildquelle: Thomas H. Berschet

Am gestrigen Samstag starteten die Kölner mit ihrem GFL Team der Cologne Crocodiles gegen Nw Yorker Lions bereits zum Rückspiel in die Heimspielsaison. Vor einer Woche noch musste man sich in einem knappen Spiel mit 23:6 geschlagen geben. Umso motivierter wollte man im Rückspiel vor heimischem Publikum reagieren. Auch konnte man die Heimkehr von NFL Rückkehrer Moubarak „Mouby“ Djeri von den Arizona Cardinals in der traditionell starken Kölner Defense verkünden. Trotz des Ausfalls des immens wichtigen Andreas Klinge schienen die Cologne Crocodiles demnach bestens aufgestellt.


Den Münzwurf entschieden die Gastgeber noch für sich, wählten aber den Ballbesitz für die zweite Halbzeit. Somit kam der Angriff der Gäste als erstes zu ihren Möglichkeiten an diesem Sonnabend. Der Kick-Off wurde direkt vom erneut überragenden Runningback der Gäste, David McCants, über 65 Yards bis an die Kölner 28-yard Line zurückgetragen. Von hier aus dauerte es nicht lange, bis Braunschweigs Spielmacher Brandon Connette im dritten Spielzug selbst für die verbleibenden 18 Yards in die Kölner Endzone lief. Nach erfolgreichem Zusatzkick führten die Gäste 0:7. Nun folgte der beste Kölner Angriffsdrive des Spiels. Kölns Deutscher Quarterback Jan Weinreich fand zunächst seinen US Receiver Jake Isabel, bevor er den unermüdlichen Runningback Colby Goodwin Meter um Meter nach vorne schickte. Zum Abschluss fand er erneut Jake Isabel mit einem Pass in der Endzone und einen Extrakick später wurde zum vielbejubelten 7:7 ausgeglichen. Beide Teams mussten mit jeweils „three and out“ punten, bevor zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden.

Nun folgte die Drangphase der Gäste. Zunächst wurde Lions Wide Receiver Christian Bollmann in der Endzone der Kölner bedient und nach erneut erfolgreichem Zusatzpunkt zur 7:14 Führung gepusht. Der folgende Kölner Angriff wurde leider schnell vom Platz geschickt. Es folgte der Aufreger des Abends, als Braunschweig mit einer höchst fragwürdigen Attacke – welche folgerichtig auch mit einem persönlichen Foul geahndet wurde – den bereits im Hinspiel überragenden US Defensive Linespieler Viliseni Fauonuku aus dem Spiel nahmen. Der zähe und sympathische US Boy stand zwar später wieder auf dem Platz, musste aber letztlich am Ende der Partie den offensichtlichen Schmerzen seinen Tribut zollen und wird deswegen wohl zunächst fehlen. Unbeeindruckt fand Lions Quarterback Connette erneut Empfänger Christian Bollmann für etwa 15 Yards und nach Kick zum 7:21. Es folgte die Wiederholung. Köln durch eine Interception schnell vom Platz und erneut die Kombination Connette auf Bollmann und zum schon fast spielentscheidenden 7:28. Nicht aufgebend, kämpfte sich die Kölner Offense um Quarterback Jan Weinreich mit sehenswerten Läufen über Goodwin, Pässen auf Isabel und Akhlaghi, nochmals an die Braunschweiger Endzone heran. Bei verbleibenden 34 Sekunden in der Halbzeit warf Weinreich einen beherzten Pass unter Bedrängnis und fand leider Braunschweigs Linebacker David Müller, der diesen zu allem Überdruss über 85 Yards zum 7:35 Halbzeitstand zurücktrug.

Nach der Pause wurde die Dominanz der Braunschweiger nicht geringer. Braunschweig kämpfte sich zum Teil schon mit der zweiten Garde aufgefüllt Meter um Meter nach vorne. Doch der letzte finale Triumph sollte ausbleiben. Kölns Verteidiger Marius Riepe fing einen Pass von Löwen Spielmacher Connette in der Endzone ab und verhinderte Schlimmeres. Somit endete das dritte Viertel punktlos.

Im Abschlussviertel konnten die Domstädter leider nichts mehr ausrichten. Braunschweig legte jedoch nochmal nach und schaffte durch einen weiteren Touchdown per Pass über 30 Yards auf Routinier Nicolai Schumann zum 7:42. Den Schlusspunkt unter diesen, aus Kölner Sicht, gelaufenen Abend setzte Kicker Tobias Goebel, der für die New Yorker Lions mit einem Kick aus passablen 34 Yards den 7:45 Endstand markierte.

Headcoach und Defense Koordinator Patrick Köpper stellte nach der Partie nur treffend fest, dass man nächste Woche in Hildesheim gegen die Invaders kaum weniger Druck verspüre. Der spürbare Siegeswille und die nötige Entschlossenheit blieb am gestrigen Tage leider aus. Die weiteren gesundheitlich bedingten Ausfälle von den führenden Defenseline Spielern Moubarak Djeri und Viliseni Fauonuku fallen in Hinblick auf die folgenden Spiele schwer ins Gewicht.

Am kommenden Wochenende geht es am Sonntag bereits gegen die Hildesheim Invaders weiter. Die Hildesheimer stehen derzeit mit starker Brust voran. Mit zwei Siegen, auswärts gegen Potsdam (28:50) und Düsseldorf (17:49), starteten sie gut in die Saison. Die Cologne Crocodiles hoffen, wie in der Vergangenheit, auswärts wieder auf zahlreiche Unterstützung der rheinischen Fans und ihre „Grüne Wand“.

Kick-Off ist am 19.05.2019 um 16:00 Uhr im Sportpark im Philosophenweg 3, 31139 Hildesheim.

Tickets sind noch an der Tageskasse erhältlich oder unter: http://goinvaders.de/event/hildesheim-invaders-vs-cologne-crocodiles.

Quelle: CROCODILES

 

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