Crocodiles: „Am Ende hat es gegen Berlin dann erneut nicht gereicht“

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crocodiles_2013_09-200x100Die Cologne Crocodiles starteten am Samstagabend bei hochsommerlichen Temperaturen vor 1.063 Zuschauern nach der Sommerpause hoch motiviert und hellwach in die Partie. Letztendlich mussten sie jedoch auch im Rückspiel gegen starke Berliner zurückstecken und kassierten nach dem Hinspiel in Berlin sowie der Heimpleite gegen die Dresden Monarchs und dem 42:21 bei Europameister Braunschweig nun mit 29:37 im zehnten Spiel der Saison ihre vierte Niederlage in Folge.

Auch diesmal begannen die Gastgeber mit dem Kick Off. Trotz einer guten Verteidigungsleistung gelang jedoch den Berlin Rebels um Spielmacher Terell Robinson im siebten Spielzug mit einem 45 Yard Pass Receiver Joshua Simmons in der Kölner Endzone zum Touchdown zu bedienen. Nach dem Zusatzkick von Philipp Friis Andersen stand es 0:7 für die Gäste, bevor der Angriff der Crocodiles zum ersten Mal das Feld betrat. Und dieses Mal wollte man von Beginn an dranbleiben, um nicht erneut nach verschlafenem Anfang einem immer größer werdenden Rückstand hinterherlaufen zu müssen. In gut dreieinhalb Minuten effektiver Spielzeit schickte US Quarterback Bradley Strauss seine Mitspieler geschickt über das gesamte Feld und schloss mit einem mustergültigen Pass über 14 Yards auf Dominic Gröne ab. Kaan Aksen versenkte danach den Extrapunkt zum 7:7 Ausgleich. Man merkte, hier spielen zwei Mannschaften auf Augenhöhe und jeder wollte für sich die Ausgangslage für die vermeintliche Play Off Teilnahme des eigenen Teams verbessern. Auch die Verteidigung der Domstädter hielt den nächsten Bemühungen der Hauptstädter stand. Noch im ersten Spielabschnitt war es schließlich Bradley Strauss selbst, der nach acht Spielzügen die restlichen 8 Yards in die Endzone lief. Kaan Aksen erhöhte per Zusatzkick auf 14:7 Sekunden vor dem ersten Seitenwechsel.

 Im zweiten Spielabschnitt versäumten es die heimischen Reptilien jedoch, die Führung weiter auszubauen. Im Gegenteil, zunächst beendete der Niederländer Chris Smith auf Seiten der Rebellen den Drive mit einem 12 Yards Lauf zum Touchdown und Kicker Philipp Friis Andersen schloss auf 14:14 ab. Danach konnte Köln an weiteren Punkten gehindert werden und Sean Richards tat es 34 Sekunden vor Ende der Halbzeit mit einem Lauf über 2 Yards seinem Landsmann gleich. Erneut Kicker Andersen und die Berliner gingen mit einer knappen 14:21 Führung in die Pause. Nicht zuletzt ließ sich Köln auch durch ihre Strafen immer wieder zurückwerfen. Alleine in der ersten Halbzeit kassierte man 8 für letztlich 97 Yards Raumverlust nur durch Unachtsamkeiten.

In Halbzeit zwei gelang es den Crocodiles zunächst nicht, direkt auszugleichen und mussten den Gästen somit erneut das Angriffsrecht überlassen. Diese erwischten dann zu allem Überfluss die Kölner Verteidigung auf dem falschen Fuß. Quarterback Terell Robinson übergab im zweiten Spielzug per Kurzpass über die Seite an Joshua Simmons, der danach die restlichen 84 Yards bis in die Kölner Endzone zum 14:27 Zwischenstand lief. Die folgende Conversion per Passversuch misslang. Doch erneut gelang den Rheinländern nichts Zählbares bevor Receiver Hayden Daniels einen Pass seines Quarterback Terell Robinson über 11 Yards in der Kölner Endzone fing. Andersen erhöhte in der Folge auf 14:34. Noch im dritten Spielabschnitt kamen die Crocodiles durch einen 29 Yards Pass von Bradley Strauss auf Dominic Gröne und gutem Kick von Kaan Aksen auf 21:34 heran.

Es wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt und Berlin kam noch einmal in Angriffsrecht. Die Kölner Verteidigung um Kanada CFL Rückkehrer Linebacker Marc “Blue” Millan zwang die Rebels zu lediglich einem Feldtorversuch über 34 Yards durch Andersen zum zwischenzeitlichen 21:37 bevor Bradley Strauss wieder die Bühne betrat. Im siebten Spielzug in nur einer Minute 45 Sekunden fand er Mathieu de Hoffmann per Pass über 26 Yards und gleich im Anschluss direkt noch einmal Strauss auf de Hoffmann zur Two Point Conversation und dem knappen 29:37 Endstand. Der folgende Onsidekick Versuch konnte von den Berlinern gesichert werden, die dann nur noch die Zeit zum Sieg auslaufen lassen brauchten.

Leider ist es den jungen Kölnern erneut nicht gelungen, den Sack zu zu machen. Hier wäre mehr drin gewesen. Da die Potsdam Royals ihrerseits am Wochenende gegen Braunschweig ebenfalls verloren haben, bleiben die Crocodiles jedoch mit drei Punkten Vorsprung auf dem vierten und somit einem Play Off Platz. Nächste Woche kommen die New Yorker Lions Braunschweig dann zu Rückspiel in die Domstadt. Das Spiel findet erneut am Samstag, 11.08.2018, im Höhenberger Sportpark statt (Kick-Off 18:00 Uhr). Das auch Braunschweig zu schlagen ist, haben ausgerechnet die Berlin Rebels in der Saisonmitte bereits gezeigt.

Quelle: CROCODILES

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