Falcons 2: „Gutes Camp trotz schwierigem Start“

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Am vergangenen Wochenende stand für die 2. Mannschaft der Cologne Falcons das erste Highlight auf dem Vorbereitungsplan. Ein gemeinsames Camp mit anschließendem Scrimmage gegen die Troisdorf Jets Prospects. Geplant war ein Trainingstag am Samstag in Köln und Tags darauf das Scrimmage in Troisdorf.

Der Wetterbericht sagte Schnee für den Samstag voraus. „Kein Problem“, war sich der HC der Falcons 2, Johannes Jungmann, sicher, „es hat dieses Jahr schon mehrfach geschneit und nie wurde der Platz gesperrt. Da haben wir schon bei mehr Neuschnee trainiert.“ Dann Samstag um 9:20 Uhr die Hiobsbotschaft: Die Stadt Köln sperrt den gesamten Sportpark Müngersdorf. „Das war natürlich mehr als peinlich für uns“, berichtet Jungmann. Gott sei Dank wussten die Mannen von Jets-Coach Udo Volberg Rat und so wurde binnen in kürzester Zeit organsiert, dass sich beide Teams doch an beiden Tagen in Troisdorf trafen.

Nach gemeinsamem Warm-Up und einer langen Indie-Phase standen sich beiden Teams vor der Mittagspause das erste Mal im Inside-Run gegenüber. Auch hier ein Kuriosum: Da die Jets verletzungsbedingt in der O-Line geschwächt waren, halfen die Falcons kurzerhand mit eigenen Spielern aus, sodass man ein ordentliches Training gestalten konnte. Nach der Pause stand eine Skelly- und Pass-Rush-Phase auf dem Programm, ehe sich die Teams abschließend bei einigen Spielzügen gegenüberstanden. Von Neuschnee war am Ende des ersten Tages keine Spur mehr.

Am Sonntag wartete Part 2 auf die Teams, mit Beteiligung von Schiedsrichtern. „Es war uns wichtig, dass unsere Jungs frühzeitig mit dem 3. Team auf dem Feld in Kontakt kommen. Viele sind ganz neu und wussten bisher nicht, wie so etwas ablaufen kann“, so Coach Volberg.

Die Schiedsrichter wiederrum boten den ganz Neuen eine Möglichkeit, vor ihrem ersten Spiel schon einmal Gameday-Luft zu schnuppern. Mit Gundi Bogmann, Gert Bogmann, Dieter Valenthin und Heinz Sauer waren sehr bekannte Gesichter da, um diese Aufgabe zu übernehmen.

Das Scrimmage selbst zeigte beiden Teams, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt. Beide Offense-Reihen taten sich schwer gegen glänzend aufgelegte Defense-Formationen. Beide Teams konnten jedoch einen Offense-Touchdown verbuchen. Und auch jeweils ein Defense-TD war zu verzeichnen, sodass am Ende unter den Coaches der Optimismus überwog.

Bei den Jets bereiteten vor allem die Linebacker der O-Line gehörige Probleme. Die Falcons konnten dennoch hin und wieder sehenswerte Aktionen präsentieren, glänzten bei einigen lange Läufen und durch gutes Passspiel.

Bei den Jets war einmal mehr das Run-Game hervorzuheben, während die Falcons Front 7 ihre Gegner immer wieder zu schnellen Würfen zwang und die Löcher gut stopfte. Am Ende trennten sich beide Teams schiedlich-friedlich und trafen sich noch zu einem gemeinsamen Foto.

Für die Falcons 2 geht es am 25. März beim Oberligisten Rhein-Main Rockets aus Offenbach weiter. Ein schwerer Brocken für die neuformierte Mannschaft, allerdings sind auch hier die Coaches zuversichtlich. „Wir haben heute gezeigt, wenn wir alle einfach unseren Job machen, dann ist gegen jeden Gegner was drin“, so das Fazit der Falcons-Coachingcrew.

Quelle: FALCONS – Foto: Hans Kaestle

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