Amboss: Bohmfalk muss Helm an den Nagel hängen

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bohmfalk_geht_cropped-1100x556So war das nicht geplant – ein Amboss-Urgestein macht Schluss. Marc Bohmfalk, seit 2008 mit nur einem Jahr Unterbrechung für den AFC Remscheid Amboss aktiv, muss seine Karriere gesundheitsbedingt beenden. „Das kam jetzt sehr unverhofft, aber meine Knie sind durch“, sagt der 35-Jährige noch sichtlich enttäuscht, nachdem er kürzlich die Empfehlung seines Arztes vernommen hatte – und die hieß: „Kein aktiver Football mehr!“

„Das kommt jetzt zwei, drei Jahre früher als geplant“, sagt Bohmfalk, der meist in der Offensive Line als rechter Tackle eingesetzt wurde und der trotz seines für einen Footballspieler fortgeschrittenen Alters den sportlichen Ruhestand gern noch etwas verschoben hätte. Bohmfalk erklärt: „Wenn man fit ist, kann man auf meiner Position bis zum Alter von 38 oder 40 Jahren spielen – und ich bin fit, bis auf die Knie!“

Headcoach Müller: Schwerathleten wie Bohmfalk sind rar

Bohmfalk hinterlässt durch sein Karriereende nicht nur eine Lücke in der Offensive Line, auch seine Präsenz durch 2,03 Meter Körpergröße bei 137 Kilogramm wird dem Amboss fehlen. „Marc ist ein sehr loyaler Mann, der dem Team sehr viel gegeben hat. Er wird uns fehlen“, befindet auch Amboss-Headcoach Christian Müller, ehe er sich selbst noch einmal klarmacht: „Der Bohm ist durch. Für uns ist das ein Rückschlag, da Schwerathleten sehr rar sind.“

So enden acht Jahre Amboss in Bohmfalks Vita, der mit Wehmut an die Einläufe ins Stadion denkt, wenn die Pyroshow losgeht und Mannschaft und Fans auf das bevorstehende Spiel einheizt. „Ich hatte dabei jedes Mal eine Gänsehaut. Es war der Hammer mit dem Team durch das steinernde Tor das Stadion zu betreten und dann vor den Fans zu stehen“, sagt Bohmfalk, der als waschechter Remscheider gerade die bergischen Derbies vermissen wird: „Die Derbies gegen die Solingen Paladins waren immer echte Höhepunkte, genau wie die Fast-Meisterschaft im letzten Jahr.“

Bohmfalk wird Trainer bei den U16-Junioren

Doch so ganz ist das Kapitel Amboss bei Bohmfalk noch nicht abgeschlossen. „Ich habe mit Franco (Finelli/1. Vorsitzender, Anm.d.Red.) besprochen, dass ich als O-Line-Trainer bei den U16-Junioren coachen werde“, sagt der Mann, der vergangene Saison die Nummer 70 trug. Das findet auch Müller gut: „Ich bin froh, dass er sich dafür entschieden hat, seine Erfahrungen im Jugendbereich weiterzugeben. Er wird sich als Trainer weiterbilden und dem Amboss weiterhin zur Seite stehen.“

Somit unterstützt Bohmfalk ab Anfang Februar U16-Headcoach Philipp Hensch, womit ihm zumindest auch weitere bergische Derbies garantiert sind – stehen auf der Gegnerliste der U16 in dieser Saison doch einmal mehr die Paladins.

Quelle: AMBOSS

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