Erfolgreiches Wolfsrudel behält die Oberhand über Panther II

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Seniors des MG WOLFPACK halten mit 13:7 Erfolg den Anschluss an Tabellenspitze der Verbandsliga

wolfpack_2013_001Der eigene U12-Nachwuchs hatte es ihnen Samstagfrüh schon vorgemacht, am späten Nachmittag gingen dann auch die Seniors des MG WOLFPACK mit einem Sieg über die Panther vom Platz. Dabei fiel nicht nur das Ergebnis des Panther-Doubleheaders der American Footballer aus Mönchengladbach mit 13:7 (10:0/3:7/0:0/0:0) über die Zweitvertretung der Düsseldorfer deutlich knapper aus als das des Jugendspiels (27:6), der erneute Erfolg der Herren über den Ligakonkurrenten aus der Verbandsliga NRW war bis zuletzt gefährdet.

Rund 300 Zuschauer verfolgten im Stadion „Alte Radrennbahn“ einen offenen Schlagabtausch beider Teams, in dem letztlich die gute Leistung der ersten Halbzeit für das MG WOLFPACK den Ausschlag gab. Der Meistertitel, der zum Aufstieg in die Oberliga qualifiziert, bleibt damit für Mönchengladbach in Reichweite.

Beide Teams hatten sich viel vorgenommen bei dem zweiten Spiel an der altehrwürdigen Stätte „Alte Radrennbahn“ am vergangenen Samstagnachmittag, das merkte man Spielern und Coaches schon beim Einlauf an. Das Hinspiel in Düsseldorf hatte das MG WOLFPACK mit 0:29 deutlich für sich entscheiden können; die Gäste aus der Landeshauptstadt, zuletzt mit guter Leistung gegen Bonn, drängten also auf Wiedergutmachung.

Und es ging gleich fulminant los: Die Panther Prospects, wie sich die Zweitvertretung der Düsseldorfer selbst nennt, empfingen zunächst den Ball und waren an der eigenen 22-Yard Line gerade gestartet, da wurden sie das Ei auch schon wieder los. Die von Beginn an sehr aufmerksame Defense des MG WOLFPACK erzwang schon im zweiten Drive der Panther einen Fumble, der durch Mönchengladbach’s #41 Niklas Schützendorf gesichert werden konnte. Früher als erwartet kam die Offense der Mönchengladbacher auf den Platz, ein schneller Pass über dreißig Yards von #18 QB Max Molzberger auf #3 WR Sebastian Jessulat, und anschließend trug #79 Sebastian Esser den Ball die wenigen fehlenden Yards zum ersten Touchdown des Spiels. Auch der Extrapunktversuch (PAT) wurde durch #89 Maurice Holzvoigt sicher verwandelt und es stand, nach weniger als drei Minuten Spielzeit, 7:0 für die Gastgeber.

Im nächsten Drive der Panther ein ähnliches Bild: die WOLFPACK-Defense stoppte die anstürmenden Düsseldorfer frühzeitig, erneut ein toller 35-Yard-Pass von M. Molzberger auf #81 Ilja Fiedler und die Mönchengladbacher befanden sich erneut in Schlagdistanz zur Endzone der Panther. Jetzt zeigte sich die Defense der Gäste jedoch aufmerksamer und wusste vor allem das Passspiel von M. Molzberger besser zu verteidigen. Der Mönchengladbacher Quarterback fand keine Anspielstationen mehr, zeigte stattdessen aber ein paar tolle Läufe im Stile eines Runningbacks. Letztlich reichte die gute Feldposition für einen Fieldgoal-Versuch, den M. Holzvoigt aus 35-Yards zu Nutzen wusste. Der neue Spielstand von 10:0 bedeutete zugleich auch das Ende des ersten Quarters.

Mit dem ersten Seitenwechsel schien auch die Sicherheit der Panther-Offense zu wachsen. Deren Spielmacher #10 Robby Zantow fand zunehmend seinen Rhythmus und glänzte mehr und mehr durch variantenreiches und gutes Passspiel. Einen dieser langen Bälle konnte #88 Timo Müller auf Seiten der Düsseldorfer schließlich zum ersten Touchdown für die Gäste fangen, auch der PAT durch #86 Markus Werner war gut. Beim neuen Spielstand von jetzt 10:7 schlug dann die Stunde des Jugendnationalspielers #2 Oliver Trabandt in den Reihen des MG WOLFPACK. Der Runningback, aus der eigenen Jugendabteilung hervorgegangen, erlief gleich zwei First-Downs hintereinander; den nächsten, auch durchaus sehenswerten Laufspielzug für mehr als 20 Yards, trug dann wieder M. Molzberger selbst vor. Jetzt erst erwies sich die Verteidigungsabteilung der Gäste als zuverlässig und verhinderte in den nächsten drei Versuchen einen neuerlichen Touchdown der Gastgeber. Stattdessen verwandelte M. Holzvoigt gewohnt sicher ein Fieldgoal und erhöhte den Score zum 13:7, bei dem es dann bis zur Halbzeitpause auch bleiben sollte.

Hatten sich die Zuschauer in der Pause noch an der tollen Showeinlage der Cheerleader des MG WOLFPACK, „Silver Passion“, erfreut, gab es nach Wiederanpfiff zumindest für den Mönchengladbacher Anhang zunächst nicht viel zu beklatschen. Vielmehr kam es quasi zu einer Umkehr der Ereignisse aus Durchgang Nummer eins: Fumble des MG WOLFPACK und Balleroberung durch Düsseldorf. Diese arbeiteten sich sodann mit Vehemenz bis an die 8-Yard Line des Rudels vor und sicher nicht nur der stets unterhaltsame Stadionsprecher beschwor in dieser Situation die alte Stärke der Gastgeber herauf: Mit bis dato erst 35 Gegenpunkten stand schließlich die mit Abstand stärkste Defense der Liga für Mönchengladbach auf dem Platz. Sehr zur Erleichterung von WOLFPACK Headcoach Bart van der Beek und der gut gefüllten Tribüne besannen sich die Spieler des Rudels anscheinend gerade noch rechtzeitig und verhinderten in dieser bis dahin stärksten Phase der Düsseldorfer deren durchaus mögliches, weiteres Scoring.

Auch der Rest des dritten Quarters blieb, wie im Übrigen auch das letzte Viertel, ohne weitere Punkte. Bis zum Ende der Begegnung dominierten jetzt zusehends die Defense-Reihen beider Teams, mit den höheren Raumgewinnen und insgesamt besseren MöglichKeiten zum Scoren für die Panther. Einige weite und gute Pässe des Düsseldorfer QB’s konnten zum Glück für die Mönchengladbacher von den gegnerischen Receivern nicht kontrolliert werden; ein sehenswerter QB-Sack durch WOLFPACK’s #47 Frederick Wirtz setzte dann den spielerischen Höhepunkt unter eine am Ende spannende Partie, die die Spieler des Wolfsrudels in der letzten Minute durch Abknien beendeten.

Ein etwas geschaffter B. v/d Beek nach dem Spiel: „Das Team der Panther hat sich zwischenzeitlich hervorragend verstärkt und wir hatten gerade in der zweiten Hälfte Mühe, weiter gut zu verteidigen. Auch die Konzentration einiger unserer Spieler ließ deutlich nach und so haben wir’s unnötig spannend gemacht. Aber insgesamt bin ich doch glücklich über den Sieg und wieder sehr stolz auf das Team.“
Mit Blick auf die verbleibenden Spiele und die Tabellensituation fügt er hinzu: „Wenn wir noch ein paar kleine Fehler abstellen und uns voll auf Bonn und danach Köln konzentrieren können, rückt der Aufstieg in die Oberliga jetzt in greifbare Nähe. Die beiden letzten Spiele sind nun echte Endspiele für uns, aber wir haben es selbst in der Hand.“

nächster Gameday in Mönchengladbach:
Sa. 28.09.2013 15:00 Uhr  MG WOLFPACK vs. Bonn Gamecocks II
Spielstätte: Stadion „Alte Radrennbahn“, Carl-Diem-Str. 1, 41065 Mönchengladbach

Quelle: WOLFPACK

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