Die Panther kommen

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Foto: © Michael Hundt
Foto: © Michael Hundt

Es ist das Duell der beiden Überraschungssieger vom vergangenen Wochenende, das die Zuschauer am kommenden Samstag, den 03. August, ausnahmsweise ab 15.00 Uhr im Stade Napoleon erwartet. Denn die Berlin Adler empfangen die Düsseldorf Panther zum Rückspiel. Das Spiel in Düsseldorf hatten die Adler mit 27:10 gewonnen. Nun soll auch die zweite Begegnung ein Erfolg werden …

„Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Aber wir werden Düsseldorf auch nicht unterschätzen“, legt Head Coach Wanja Müller die Marschroute für das Traditionsduell der beiden sechsfachen German Bowl-Sieger fest. Sowohl die Adler als auch die Panther hatten am vergangenen Wochenende mit ihren Siegen über die favorisierten Dresden Monarchs beziehungsweise Berlin Rebels für Aufsehen gesorgt. Für die Raubkatzen vom Rhein war es allerdings im Nachhinein ein Erfolg mit einem leicht bitteren Nachgeschmack.

Denn QB Robert Demers hat sich in der Partie gegen die Rebels verletzt und sein Einsatz im Stade Napoleon ist somit fraglich. Somit wird erneut Manuel Engelmann den Angriff der Rheinländer führen. Ein gutes Omen, denn der Nachwuchs-Spielmacher stand auch im Hinspiel auf dem Rasen, so dass die Defense der Adler sich nicht auf einen neuen Quarterback einstellen muss. „Für uns wird es hier keinen großen Unterschied geben. Düsseldorf wird nicht mit Engelmann ein anderes System spielen als mit Demers.

Von daher wird sich die Defense auf die gleichen Sachen vorbereiten, egal welcher Quarterback auf dem Platz steht“, so Müller. Die Ausgangssituation ist klar: Die Adler wollen mit einem weiteren Sieg nicht nur den vierten Rang in der Tabelle der GFL Nord festigen, sondern auch Kontakt nach oben halten. Da kommt es nur gelegen, dass zum einen die Rebels in Dresden antreten müssen und zum anderen die Düsseldorfer ein vermeintlich leichter Gegner sind. Doch schon im Hinspiel zeigten die Panther, dass sie ein unbequemer Gegner sind und nach dem Sieg über die Rebels wollen die Raubkatzen das Momentum nutzen, um mit einem zweiten Sieg den Anschluss an die Cologne Falcons zu halten.

„Wichtig ist, dass im Spiel gegen Dresden einen Schritt nach vorne gemacht haben und das Spiel in allen drei Phasen bestimmt haben“, freut sich Wanja Müller über den neuen Elan in seinem Team. „Wir müssen uns aber immer noch entwickeln und von Spiel zu Spiel denken – egal wer der kommende Gegner ist.“ Kein Wunder also, dass man in den letzten Trainingseinheiten nach dem Erfolg nicht untätig war, sondern weiter am Spielsystem gefeilt hat. Ein wichtiger Faktor zum Sieg über die Monarchs war auch eine Umschichtung der Aufgaben im Trainerstab. So sind jetzt Johnny Schmuck und Eric Schramm für den Angriff der Adler verantwortlich. „Johnny und Eric haben einfach viel mehr Zeit, die Offense auf den nächsten Gegner einzustellen. Da war mir von vorneherein klar, dass die beiden einen Riesenjob machen werden.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen noch mehr Schritte nach vorne machen werden.“ In der kurzen Sommerpause ist sowohl bei den Adlern als auch bei den Panthern ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Denn am Rhein und auch an der Spree kann man aufgrund des jeweils vorhandenen Potentials mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Wie gut die Pause den Schwarz-Gelben tat, zeigt sich im Duell gegen die Monarchs. QB Kevin Ramay spielte so flexibel wie man es sich oft in der Saison gewünscht hat. Mit Danilo Naranjo Gonzalez, der nach seinem Kreuzbandriss endlich wieder mit von der Partie war, Pascal Heck, Daniel Vöhringer und Conrad Meadows hatte der Adler-Spielermacher immer wieder sichere Anspielstationen. Zudem kam auch RB Larry Croom immer besser in Schwung.

Die Panther werden sich im Vergleich zum Spiel gegen die Rebels noch flexibler zeigen können. Vor allem wenn es um das Laufspiel geht. Denn der in der Vorwoche noch zum Zuschauen verdammte Rayon Simmons soll im Stade Napoleon mit von der Partie sein und so dem Laufangriff der Düsseldorfer zusätzlichen Schwung und Abwechslung verschaffen. Allerdings muss der Ballträger nach seiner Viruserkrankung erst noch das Okay der medizinischen Abteilung der Panther bekommen. Da im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark eine Partie des DFB-Pokals ausgetragen wird, musste die GFL-Partie zwischen den Berlin Adler und den Düsseldorf Panther kurzfristig ins Stade Napoleon verlagert werden.

Und auch der Kick-Off findet zu einem ungewohnten Zeitpunkt statt, denn die Begegnung wird bereits um 15.00 Uhr angepfiffen und nicht wie gewohnt um 18.00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 7 € (ermäßigt 5 €). Aufgrund der fehlenden Parkplätze am Stade Napoleon ist eine Anfahrt mit den Transportmitteln der BVG zu empfehlen.

Quelle: Berlin Adler

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