Panther fahren mit Simmons, Engelmann und neuem Selbstvertrauen nach Berlin

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panther_2013_002Und schon wieder geht’s gegen Berlin. Nach dem überraschend klar herausgespielten ersten Saisonsieg, dem 33:21 gegen die Berlin Rebels, steht für die Düsseldorf Panther am neunten Spieltag der German Football League die Fahrt in die Hauptstadt an. Bei den Adlern steigt das älteste Duell des deutschen Footballs – das im Hinspiel in Benrath mit 27:10 für die Gäste endete.

Dabei hatten die Düsseldorfer bereits angedeutet, dass das Potenzial der Mannschaft weit größer ist, als die sieben Niederlagen in den sieben Hinrundenspielen auszusagen scheinen. Erst individuelle Fehler kurz vor und direkt nach der Pause hatten die Adler in Führung gebracht. Dann war kurzzeitig Hoffnung auf ein Comeback aufgekommen, doch nach dem 10:14 setzte sich im Schlussviertel doch die Cleverness der Berliner durch.

Für die Adler war das erste Saisonsieg, dem sie gegen die Hamburg Blue Devils und gegen die Dresden Monarchs zwei weitere folgen ließen. Vor allem mit dem Erfolg gegen das ‚königliche‘ Team von der Elbe am vergangenen Samstag unterstrichen die Schützlinge von Cheftrainer Wanja Müller ihre Ambitionen auf das Erreichen der Play-offs – vielleicht sogar auf Rang drei hinter den beiden Topteams Braunschweig und Kiel. Doch dazu dürfen sich die Berliner natürlich keinen Ausrutscher gegen die Kellerkinder der GFL aus Düsseldorf erlauben.

Bei denen war nach dem ersten Erfolgserlebnis der Saison selbstverständlich die Stimmung beim Training so entspannt und gelassen wie schon lange nicht mehr. „Die Jungs haben erstmals erlebt, dass sie für ihre harte Arbeit auch belohnt werden, das beflügelt natürlich“, analysiert Cheftrainer Clifford Madison, der aber gleich mahnend sagt: „Wir wissen aber, dass der Sieg gegen die Rebels erst etwas wert ist, wenn wir so intensiv weiter machen und auch in den anderen Spielen mit voller Konzentration zur Sache gehen. Nur dann kann man in der GFL erfolgreich sein.“

Wie in der zweiten Halbzeit gegen die Rebels und im Hinspiel gegen die Adler wird Manuel Engelmann in Berlin die Panther als Quarterback aufs Feld führen. Die Verletzung von Robert Demers, der kurz vor der Pause, zwei Spielzüge vor dem Touchdown zur Düsseldorfer 10:0-Fürung hart gesackt worden war, macht eine zweiwöchige Zwangspause für den Spielmacher erforderlich. „Aber wir haben vollstes Vertrauen in Manuel, der nicht nur gegen die Rebels gut gespielt hat und im Verlauf der Saison immer besser geworden ist“, sagt Headcoach – und Ex-Ausnahme-Quarterback – Madison.

Der übrigens wohl wieder auf Rayon Simmons zurückgreifen kann. Die Virusinfektion, die das Kraftpaket aus Minnesota vorige Woche außer Gefecht gesetzt hatte, ist abgeklungen, mit schier unbändigem Elan stürzte sich der 22-jährige schon wieder ins Training. Vor der Abfahrt Richtung Hauptstadt am späten Freitagnachmittag wird Simmons noch einmal internistisch durchgecheckt, „um jedes gesundheitliche Risiko auszuschließen“, wie Mannschaftsarzt Dr. Rubin Mogharrebi betont. Mit Simmons – und dem Erfolg gegen die Rebels im Rücken – dürfte auch der Game Plan für Berlin klar sein: Die Panther werden auf das Laufspiel über den ehemaligen Warrior der Winona State University setzen, der vorige Woche so großartig von Patrick Poetsch ersetzt wurde.

Für den ist bekanntlich seine Saison hierzulande beendet: Montag startet für den bulligen Runningback das Trainingscamp mit dem Team der William Penn University in Iowa. „Es hat Riesenspaß gemacht – trotz der vielen Niederlagen“, sagte Patrick zum Abschied, zu dem er sich mit seinen beiden Touchdowns beim Sieg gegen die Rebels selbst das schönste Geschenk bereitet hatte. „Ich komme nächstes Jahr gerne wieder – ich liebe Düsseldorf, ich liebe euch alle!“

Die Partie in Berlin findet nicht wie die anderen Adler-Heimspiele im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark statt, in dem auch am 13. Oktober das deutsche Finale steigt. Sondern auf der Trainingswiese des sechsmaligen deutschen Meisters, die als Sportplatz der ehemals dort stationierten französischen Besatzungstruppen großartig ‚Stade Napoleon‘ heißt. Da im Jahn-Sportpark am Prenzlauer Berg am Sonntag das DFB-Pokalspiel des viertklassigen BFC Dynamo gegen den VfB Stuttgart Vorrang hat, müssen die Footballer auf den Trainingsplatz ohne wirkliche Zuschauertribüne in unmittelbarer Nähe des Flughafens Tegels ausweichen. Auch in der Hauptstadt hat der Football eben gegen die Rundball-Kicker das Nachsehen . . .

Info
German Football League, Berlin Adler – Düsseldorf Panther
Samstag, 03.08.2013, Kick-off: 15 Uhr,
Stade Napoleon, Allee du Stade, 13405 Berlin
Live-Übertragung beim Panther-Fanradio über http://www.wunschklang.com

Quelle: PANTHER

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